Towerdefense ala Warcraft 3 stellen sich in den Fokus dieses Spiels und
das auf einer sehr guten Basis, welche sich darauf versteht Strategie mit
Spielspaß zu kombinieren.
Towerdefense?
Nie gehört
Also Towerdefense ist ein recht simples Spielprinzip, welches jedoch für
jedermann was ist, da es simpel ist und sowohl für Anfänger als auch
für Profis geeignet ist, so auch Ninja Town.
Bei Towerdefense laufen Ziele von Punkt A nach Punkt B über bestimmte Wege.
Die Ziele müssen vor Erreichen des Zieles beseitigt werden, sonst verliert
man Punkte. Das und nicht mehr ist Towerdefense. Wie gut und wie komplex Ninja
Town nun dieses Konzept verkörpert, folgt in diesem Review.
Spiel,
Spass und Spannung
Wenn man nun das Prinzip des Towerdefense versteht,
denkt man bestimmt, das könnte schnell langweilig werden. Doch Ninja Town hat
hier für ordentlich Abwechslung gesorgt. So geht es in erster Linie darum, das
Spielprinzip zu verstehen. Wenn das gelungen ist, erhält man immer mehr Gebäude,
Ninja-Fähigkeiten und/oder levelspezifische Herausforderungen.
Die Gebäude werden in drei Kategorien unterteilt: Nahkampf-, Fernkampf- und Unterstützungsgebäude.
Je nach Gebäude kämpfen bis zu 2 Ninjas gegen das Kekse futternde Monster, denn
bei Ninja Town wird mit Keksen bezahlt. Die Nah- und Fernkämpfer können bis zu
vier verschiedene Gebäude aufbringen und die Unterstützungsgebäude sorgen
für stärkeren, schnelleren Angriff, stärkere Rüstung und vieles mehr.
Levelspezifisch wird auch noch auf weitere Herausforderungen zurückgegriffen.
So gilt es zwischendurch Monstern mit Kanonen abzuschießen, da sie mit
Gebäuden nicht aufzuhalten sind, oder Schiffe unter Beschuss zu nehmen,
damit die Dämonen gar nicht erst anlegen können, oder es geht soweit
dass aus Punkt A nach Punkt B Punkt A,B,C,D werden welche je nach Start und Ziel
variieren.
Die Ninjafähigkeiten nutzen außerdem noch möglichst viele Features
des Nintendo DS so muss man bei einer Fähigkeit zB. Die Gegner zurück
pusten, damit sie nicht zum Ziel durchdringen.
2 Bildschirme clever genutzt Hier ist mir aufgefallen, dass die zwei Bildschirme hervorragend
genutzt werden. So dient die obere Karte sowohl als Übersichtskarte, als
auch als Statistik für die entsprechenden Gebäude, wodurch leicht zu verfolgen
ist, wann welcher Dämon kommt, wo welcher Dämon ist und wie viel man braucht,
um ein Gebäude aufzubessern.
Der untere Bildschirm dient zur KOMPLETTEN Steuerung des Spiels. Das Steuerkreuz
dient zwar zum Schwenken der Kamera, jedoch wird mit dem Stylus navigiert
und gebaut.
Ninja Town ist nicht nur was für Kids! Auch wenn die Story ziemlich flach und kindlich aufgebaut ist,
ebenso wie die Grafik, ist der Schwierigkeitsgrad zwischendurch recht anspruchsvoll,
wodurch das Spiel ebenso was für Erwachsene ist, solange man die teil
lustigen Dialoge zwischen dem Dämon und dem Ninja-Meister nicht als
Hauptfaktor für die Qualität dieses Spiels ausmacht.
Multiplayer
Mit dem Multiplayer wird nochmal ein kleiner Trumpf ausgepackt. Hier ist
es möglich, sowohl mit mehreren Spielern zu spielen, als auch durch Nutzung
eines einzigen Spiels mit bis zu 2 Spielern auf bis zu 8 verschiedenen Karten
zu spielen. Beim Multiplayer geht es jedoch weniger ums Überleben, sondern
eher um die Geschwindigkeit. Wer schneller seine Dämonen ausschaltet, zieht
seinem Gegenspieler ein Leben ab. Jedoch verliert man weiterhin Leben, wenn
Dämonen durchkommen. Der Wettstreit mit einem Freund sorgt für ordentlichen
Spielspass auf simpler Basis.
Fazit
Ninja Town beweist, dass ein gutes Spiel keine super Grafik und keinen berühmten
Publisher braucht, um ein klasse Spiel zu servieren. Ninja Town ist Simpel,
Knifflig und macht viel Spaß. Die Spielspaßdauer
hängt vom können ab, doch selbst ein Towerdefense-Profi wird seinen
Spaß an diesem Spiel haben.