Review von Benjamin
1. Intro:
Mario und Prinzession Peach machen einen Spaziergang. Auf einmal wird das
Schloss, welches im Hintergrund zu sehen ist, angegriffen. Mario rennt zu
dem Schloss um nachzuschauen, die Prinzessin bleibt alleine. Das nutzt Bowser
Jr. aus um sie zu entführen. Mario bemerkt dies und rennt zurück,
um Bowser Jr. zu jagen.
Das Intro zeigt nur, wie die Prinzessin diesmal entführt wird und von
wem. Eine richtig gute Hintergrundgeschichte fehlt dem Spiel leider.
2. Der Anfang:
Wie von früheren Mariospielen bereits bekannt, befindet man sich zunächst
auf einer Übersichtskarte auf der man mit Mario von einem Level zum
nächsten gehen kann. Diese Level sind als rote Punkte dargestellt. Hat
man sich für ein Level entschieden, drückt man den A-Knopf. Ist
der Level erfolgreich beendet worden, wird der Weg zum nächsten Level
freigegeben. 8 Welten sind in diesem Schema aufgebaut. Am Ende jeder Welt
muss man gegen Bowser Jr. Kämpfen. Dieser flieht nach seiner Niederlage
dann immer in die nächste Welt.
Alle 8 Welten können jederzeit besucht werden. Zwei Welten fungieren
auch als Knotenpunkt, weil man von ihnen aus in zwei Welten gelangen kann.
Man muss in dieser Welt also auch den Weg zu der zweiten Welt suchen. Der
erste Weg wird ja schon durch das Besiegen von Bowser Jr. freigespielt.
Das Spiel fängt mit einfachen Leveln an und bringt im Spielverlauf
immer kniffligere Dinge und Rätsel.
3. Spaß:
Das Spiel bietet bekannte Elemente aber auch eine Vielzahl neuer Dinge,
die das ganze auffrischen und einen neugierig machen auf das, was noch kommen
wird.
Was einen motiviert, bereits gespielte Level noch mal zu spielen sind die
Münzen, die man sammeln muss. Damit sind nicht die kleinen Münzen
gemeint, sondern drei große Münzen, die in jedem Level zu finden
sind. Was man dafür bekommt, wenn man alle Münzen aus jedem Level
gefunden hat, weiß ich nicht, aber ich will es herausfinden.
Das Spiel bietet einem immer wieder was neues, so dass es nie langweilig
wird.
Alternativ kann man auch sehr viele Minispiele spielen, die neben dem Hauptspiel
angeboten werden. Diese bringen kurzzeitig Spaß.
4. Gameplayüberblick:
- springen
- ausweichen
- auf Köpfe von Gegnern springen
- Feuerbälle schießen
- Große Münzen sammeln
- Von Wänden abstoßen
- Stampfsprung machen
- Durch Röhren rutschen
- Welten freispielen
5. Visuelle Dinge:
- Feuerfunken, die aufsteigen zeigen mir die Gefahr der Lava, die von unten
immer weiter nach oben steigt und droht mich zu verbrennen
- Nebel
6. Intelligenz:
Wie bei allen Mariospielen folgen die Gegner einem gewissen (Bewegungs-)Schema,
das man zuerst erkennen muss. Daneben haben sie eine Schwachstelle die man
ebenso erst finden muss um sie ausnutzen zu können.
7. Immersion:
Durch neue, frische Elemente wird der Spieler schnell in die Spielwelt gezogen.
Die einzelnen Level haben viel zu bieten und treiben den Spieler dazu immer
weiterzuspielen.
8. Kameras:
Man sieht das Spiel stets von der Seite. Nur bei der Auswahl des Levels
sieht man die Karte aus der Isoperspektive. Die Übersicht ist immer
gegeben, an der Kamera gibt es nichts auszusetzen.
In manchen Leveln folgt die Kamera nicht der Spielfigur, sondern geht von
alleine von links nach rechts. Das bedeutet für den Spieler, dass er
sich immer innerhalb dieses Ausschnitts bewegen muss, da er ansonsten ein
Leben verliert.
9. Steuerung:
Auf dem oberen Bildschirm sieht man das Spielgeschehen, auf dem Unteren
kann man jederzeit den Fortschritt im Level sehen, die gesammelten Punkte,
die Anzeige der gesammelten Sterne (3 sind in jedem Level zu finden), die
Anzahl der Leben, die Nummer des Levels sowie das Zusatz-Item, das man durch
berühren zu Mario in den oberen Bildschirm schicken.
Ansonsten geht die Steuerung sehr gut von der Hand. Beim Mini-Mario muss
man sich zuerst an die etwas andere Steuerung gewöhnen, aber auch das
ist kein größeres Problem.
10. Ideen:
Wie jedes Mariospiel bietet auch dieses jede Menge lustiger ideen:
Mini-Mario:
Mario wird total winzig. Er kann jetzt über Wasser laufen und auch höher
springen. Nachteilig ist, dass der Sprung auf den Kopf von Feinden keine
negativen Auswirkungen auf diese hat.
Mega-Mario:
Mario wird riesig. Er zerstampft alles, was ihm auf seinem Weg unter die
Füße kommt.
Sehr lustig ist auch, dass wenn Mario von oben in eine Röhre rutscht,
der Spiel-Bildschirm nach unten auf den Touchscreen wechselt. Gelangt man
vom Untergrund wieder nach oben, wechselt die Ansicht schließlich wieder
auf den oberen Bildschirm.
Sehr cool ist auch, dass man sich mit Mario von Wänden abstoßen
kann. Springt man an eine Wand und drückt dabei das Steuerkreuz in die
Richtung der Wand sowie den Sprungknopf, stößt sich dieser von
der Wand ab in die entgegengesetzte Richtung. Hat man zwei Wände, links
und rechts, kann man so durch diese Technik immer weiter nach oben gelangen.
Relativ neu ist auch der Stampfsprung. Zumindest in der 2D-Ansicht habe
ich diesen Sprung noch nicht gesehen. Drückt man das Steuerkreuz während
eines Sprunges nach unten, macht Mario diesen Stampfsprung mit dem man Klötze
von oben zerstören und auch Fragezeichen-Blöcke aktivieren kann.
Witzig ist auch, dass wenn ich den DS zuklappe man Mario sagen hört „Bye
Bye!“. Klappe ich ihn wieder auf, sagt er „Itse me, Mario!“.
Ansonsten ist es wie bei jedem Mariospiel: Man erlebt immer was neues, bekommt
neue Rätsel oder neue Elemente vorgesetzt. Manche Level sprühen
geradezu vor Genialität.
11. Erinnerung
Natürlich bleiben die vielen neuen Dinge in Erinnerung. Minimario,
Megamario, der Wandsprung usw.
Was mich beeindruckt hat:
Die vielen neuen, frischen Ideen, die das Spiel einem bietet. Das hätte
ich nicht erwartet.
Was ich ändern würde:
Mario braucht mal eine richtig gute Hintergrundgeschichte. Das ewige „Prinzessin
entführt“ – Schema hängt mir allmählich zum Hals
raus.
Schlussfazit:
Super Mario, so wie man ihn gewöhnt ist. Soll heißen, dass man
wieder einmal sehr viel Spaß hat mit gewohnten Elementen aus frühreren
Mario-Spielen, aber auch mit frischen und überraschend Neuen Dingen.
So kann Mario z.B. ganz winzig werden oder auch riesig groß, um auf
seinem Weg alles zu zermalmen. Auch der Wandsprung bringt viele neue Möglichkeiten.
Alles in allem ein sehr gutes Spiel, das ich persönlich nach dem Durchspielen
jedoch nicht mehr angerührt habe.
Gut gefällt mir auch, dass man den Stylus nicht benötigt. Viele
schreien da zwar immer auf, wenn man den Stift nicht braucht, aber ich finde
es bei New Super Mario Bros. gut, dass ich einfach mit meinen beiden Händen
das Spiel bedienen kann und nicht in einer Hand ständig den Stift halten
muss. Einfach losspielen, so wie damals auf dem Ur-Gameboy. Bei den vielen
Minispielen, die alternativ noch angeboten werden, muss man dann aber doch
den Stift zücken.