Crazy Machines ist die erste Nintendo DS Umsetzung des
berühmten PC-Knobelspiels… Jean Pütz wirbt mit den drei Worten „Tüfteln,
Knobeln, Spass haben“ auf dem Cover für die verrückten Experimente – ob
alles drei zutrifft, haben wir für euch getestet!
Gameplay
Ohne große Umschweife oder eine Geschichte werdet ihr vom liebenswerten,
verrückten Professor begrüßt und bei eurem ersten Experiment
an die Hand genommen. So lernt man in den ersten 5 einfachen Experimenten
das Inventar zu benutzen, Teile auf dem Touchscreen zu arrangieren, sie mit
einem einfachen Kreismenü zu drehen, löschen oder zu spiegeln und
das Experiment zu starten und anzuhalten.
Danach werden die Zwischenschritte natürlich nicht mehr erklärt – man
erhält lediglich die Anweisung, was am Ende des Experiments passieren
soll (z.B. soll ein Ball in einen Korb rollen) und muss selbst durch Denken,
Probieren und Knobeln die passenden Teile arrangieren. Gesteuert wird dabei
immer bequem mit dem Touchpen. Zudem wird die Oberfläche nie unübersichtlich,
auch die Teile überschneiden sich nie, so dass ihr nie stundenlang an
einer Stelle herumfummeln müsst. Auch wenn ihr mal Seile spannen oder
Kabel verbinden müsst ist das präzise gelöst und stellt euch
nicht auf eine harte Geduldsprobe.
Schade ist nur, dass es leider keine Sprachausgabe und so gut wie keine
Hintergrundmusik gibt, die Crazy Machines noch etwas mehr Flair verliehen
hätte.
Im Gegensatz zur PC Version bietet Crazy Machines für den Nintendo
DS auch einen Action-Modus, bei dem ihr während das Experiment läuft
eingreifen könnt. So könnt ihr z.B. an Zahnrädchen drehen
oder einen Ballon durch Pusten in das Mikrofon zum Aufsteigen bringen. Hier
wurde das altbekannte Spielprinzip durch die einzigartige Hardware des Nintendo
DS noch erweitert.
Im Baukasten-Modus könnt ihr eure ganz eigenen Experimente kreieren
und anschließend per Drahtlosverbindung an Freunde senden.
Grafik & Sound
Die Grafik von Crazy Machines ist gut gelungen und der Professor ist einfach
nur knuffig. Man kann alle Teile gut erkennen, kein Menü ist zu klein geraten
und auch bei vielen Teilen wird die Benutzeroberfläche nie unübersichtlich.
Im Sound kann Crazy Machines leider nicht glänzen, da es weder eine Hintergrundmusik,
noch eine Sprachausgabe gibt... Die Effekte sind aber gut gelungen und passen
zu den jeweiligen Teilen und Vorgängen im Experiment.
Steuerung
Ihr verschiebt und dreht die Teile hauptsächlich mit dem Touchpen, lediglich
eine Feinjustierung - falls nötig - kann mit dem Steuerkreuz vorgenommen
werden. Diese Art der Steuerung ist perfekt und im Action-Modus werden die
Hardwareeigenschaften des Nintendo DS sogar noch besser ausgereizt.
Fazit
Wer beim Spielen gerne ein wenig seine grauen Zellen auf Trab hält, kann
mit Crazy Machines nichts falsch machen. Die Experimente sind gut durchdacht,
wenn für Knobelexperten auch stellenweise etwas zu einfach... Die Grafik
ist solide, man verliert nie den Überblick. Lediglich eine Sprachausgabe
hätte Crazy Machines noch besser machen können.